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Braunkohle unten lassen

Aktionen zur Jahreshauptversammlung von RWE

Am 16. April findet in der Gruga-Halle in Essen die Jahreshauptversammlung des Konzerns RWE statt. Ein breites Bündnis von engagierten Einzelpersonen und Organisationen ruft zu kreativen Aktionen und einer Kundgebung auf, um den Aktionär*innen zu zeigen: Es gibt keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr für Investitionen in fossile Energien. Und: Es ist einfach nur peinlich, dass RWE Klima-Aktivist*innen mit Unterlassungsklagen verfolgt. Wir lassen uns nicht verkohlen!

Lest mehr auf der Seite der Kampagne #NichtWir müssen Protest unterlassen.

NichtWir

#NichtWir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

http://www.nicht-wir.de/wp-content/uploads/2013/12/Banner_728x214.jpg
An die 200 Menschen blockierten diesen Sommer eine Kohlebahn im Rheinischen Braunkohlerevier. Diese Menschen will RWE nun dazu verpflichten, derartige Proteste zukünftig zu unterlassen.
Nicht wir sind es, die unseren Protest unterlassen müssen, sondern RWE muss sein katastrophales Geschäftsmodell einstellen.

Verleiht dieser Forderung Nachdruck. Schickt eine Unterlassungsverpflichtungserklärung an RWE: http://www.nicht-wir.de/unterlassungserklaerung-schicken/
Zeigt damit Eure Solidarität mit den Betroffenen und erzeugt Druck auf Deutschlands größten CO2-Produzenten!

Mehr unter www.nicht-wir.de

– Verbreitet diese e-mail in Euren Netzwerken und unter Euren Freund_innen
– Twittert unter dem Hashtag #NichtWir (einige Vorschläge unten)
– Besucht uns auf Facebook und teilt die Kampagne mit Freund_innen: https://www.facebook.com/pages/NichtWir-Braunkohle-untenlassen-nicht-Protest-unterlassen/189162881273359
– Organisiert Widerstand gegen Kohlekraft in Eurer Region, stellt Euch den Energiekonzernen in den Weg
– Spendet für Anwalts- und Prozesskosten – denn Verfahren kosten Geld: http://www.nicht-wir.de/spenden/

+  +  +  Hintergrund  +  +  +

RWEs Kraftwerke im Rheinischen Revier stoßen jährlich 100 Mio. Tonnen CO2 aus – das sind etwa 13% des deutschen Gesamtausstoßes. Damit trägt RWE massiv zum Klimawandel bei, durch den bereits heute Ökosysteme kollabieren und hunderttausende Menschen ihre Lebensgrundlagen verlieren. Hinzu kommen die riesigen Tagebaue, für die RWE massenhaft Menschen zwangsumsiedelt, Dörfer und Natur zerstört sowie Unmengen gesundheitsschädlichen Feinstaubs aufwirbelt.

Diesen Sommer blockierten Aktivst_innen bereits zum dritten Mal die Hambacher Kohlebahn, mit der die dreckige Braunkohle aus den Tagebauen zu den Kraftwerken transportiert wird. Dieses Jahr war die Blockade mit über neun Stunden anscheinend so hartnäckig, dass RWE nun zurückschlägt. Über 30 Personen wurden dazu aufgefordert, sog. »Unterlassungsverpflichtungserklärungen« zu unterzeichnen und sich damit zu verpflichten, nie wieder die Betriebsanlagen von RWE, insbesondere die Bahnanlagen zu stören. Weigern sie sich diese Erklärung zu unterzeichnen, droht ein Gerichtsverfahren mit hohen Verfahrenskosten.

Unseren Widerstand gegen Unrecht kann uns keiner nehmen!
Nicht wir sind die, die es unterlassen müssen! RWE muss es unterlassen, weiter soziale Gemeinschaften und ökologische Systeme der Erde zu zerstören!

Fordern wir RWE dazu auf, ihr desaströses Geschäftsmodell zu unterlassen! Macht mit!

Den Rest des Eintrags lesen. »

Aufruf zum Klimacamp im Rheinland

http://hambacherforst.blogsport.de/images/936973_10151609824379310_302882177_n.jpgFür ein gutes Leben für alle und eine Energieversorgung von unten

Vom 23. August bis zum 02. September 2013 findet das Klimacamp im Rheinland statt und vom 28. August bis 6. September 2013 das Reclaim the Fields Camp – beide in Manheim bei Köln, mitten im Rheinischen Braunkohlerevier. Hunderte Aktivist_innen aus ganz Europa werden zusammen kommen und bei den gemeinsamen Aktionstagen (30.08-02.09.) Widerstand gegen RWE, Europas größten Klimakiller, leisten.

+ + WIDERSTAND IM RHEINISCHEN REVIER GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE + +

Zum dritten Mal findet am Rande des Tagebaus Hambachs ein Klimacamp statt. Hier kommen Menschen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und Spektren zusammen, um gemeinsam die Klimabewegung zu stärken. Das heißt konkret: kritisches Wissen weitertragen – Alternativen aufbauen – sich vernetzen – gemeinsame Aktionen planen. In diesem Jahr steht das Thema Land im Mittelpunkt: zusammen mit dem Reclaim the Fields Network wenden wir uns gegen die Bodenzerstörung durch den Braunkohletagebau und zeigen RWE, was sinnvolle Landnutzung wirklich bedeutet. Außerdem ist das Camp Ziel der Reclaim Power Tour, die quer durchs Land radelt, um Stationen verschiedener Energiekämpfe miteinander zu verbinden.

Im November letzten Jahres schafften es mehrere Hundertschaften der Polizei erst nach vier Tagen, die Waldbesetzung im Hambacher Forst zu räumen. So lange verschanzte sich ein Aktivist in einem Tunnel, um deutlich zu machen, dass der Wald nicht freiwillig den Sägen von RWE ausgeliefert wird. Auch nach der Räumung wächst die Solidarität für den Kampf gegen die Braunkohle, bei Anwohner_innen genauso wie bei Menschen anderswo orts..

Lokale Gruppen haben das Gemüse für die Klimacamp-Küche schon gepflanzt. Widerstand ist fruchtbar!

+ + WAS IST DAS PROBLEM? + +

Im Rheinischen Braunkohlerevier fressen sich riesige Schaufelradbagger kilometerweit durch alles, was ihnen in den Weg kommt, egal ob Wald, Feld oder Dorf.. Das Rheinische Braunkohlerevier ist weiterhin mit einem Ausstoß von 100 Millionen Tonnen CO2 Europas größte Emissionsschleuder. Die Folgen sind sowohl lokal als auch global verheerend. Neue Gesundheitsstudien zeigen, wie tödlich die giftigen Stoffe sind, welche sich aus den Schloten der Kraftwerke hunderte Kilometer weit ausbreiten: 2700 Todesfälle gehen jährlich auf das Konto des scheinbar billigen Stroms aus Kohle; Ökosysteme und fruchtbarer Boden werden unwiderruflich zerstört. Trotz “Energiewende” stieg im letzten Jahr der Anteil des fossilen Energieträgers auf über 25% der deutschen Stromversorgung, weil die Verbrennung von Kohle riesige Gewinne verspricht. Nur eine Bewegung von unten wird einen sofortigen Braunkohleausstieg durchsetzen können.

Die tödlichen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels werden auch andernorts immer spürbarer. Gerade die Menschen trifft es am härtesten, die am wenigsten zur Erwärmung beitragen. . Gerade im politischen Süden, wo der Großteil der Bevölkerung von der Landwirtschaft abhängig ist, kommt es durch Überschwemmungen und Dürren zu Hunger, Flucht und Ressourcenkonflikten. .

Wir steuern auf eine Katastrophe zu, die durch eine Energiewende a la Altmaier nicht verhindert werden wird. Wir können den Klimawandel nur aufhalten, indem wir aktiven Widerstand leisten!

+ + AKTIONSTAGE (30.08. – 02.09.) + +

In diesem Jahr wird es vier Aktionstage geben, welche gemeinsam mit dem Reclaim the Fields Camp stattfinden werden. Vier Tage lang wird der reibungslose Ablauf der Braunkohleinfrastruktur mächtig durcheinander gebracht werden: Aktionen des zivilen Ungehorsams, direkte Aktionen gegen die Kohleinfrastruktur, bunte Demonstrationenund andere kreative Aktionen überall im Revier sollen sich ergänzen. Bereits in den vergangenen Jahren gab es zeitgleich zum Klimacamp mehrere Aktionen: mehrere Schienenblockade der Kohlebahn, Kleingruppenaktionen, (Fahrrad)Demonstrationen und Mahnwachen.

Ob großangelegte Massenaktion oder Kleingruppen, die direkt aktiv werden – es wird für die unterschiedlichen Interessen im Vorfeld Aktionstrainings und passende Rahmenbedingungen geben.

+ + SEI DABEI! + +

Das Camp ist partizipativ geplant und wünscht sich ausdrücklich euren Beitrag! Ihr seid Künstler_innen, Aktivist_innen, Landwirt_innen oder Stadtgärtner_innen und wollt Erfahrungen teilen und Neues dazulernen? Füllt das Programm mit euren Ideen! Wir freuen uns auf alternative Ideen zu gemeinschaftlichen und solidarischen Lebens- und Arbeitsformen und auf alles was unseren vielfältigen Widerstand stärkt!

Die Themen der sozialen Bewegungen sind eng verwoben. Wir alle richten uns gegen ein kapitalistisches System, das auf der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen aufbaut. Kommt daher ins Rheinland, allein oder in Bezugsgruppen. Bildet mit uns einen Kristallisationsort für den Kampf gegen den Klimawandel.. Und gegen die Machtverhältnisse, die ihn verursachen. Für ein Gutes Leben – im Rheinischen Revier und weltweit!

http://www.klimacamp.ausgeco2hlt.de/

+ + KOHLE GEGEN KOHLE – UNSER SPENDENKONTO + +

Kontoinhaber: Nandu Trägerverein e.V.
Bankleitzahl:
43060967
Konto:
1115861200
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
Stichwort: ausgeCO2hlt

Hinweis: Wer eine Spendenquittung möchte, bitte zusätzlich eine Mail mit
Name und Anschrift an buchhaltung@nandu.net schreiben, damit sie
zugestellt werden kann.

+ + WEITERE ENERGIEKÄMPFE IN DIESEM SOMMER + +

13.-21. Juli in Rohne: 3. Lausitzer Klima- und Energiecamp (lausitzcamp.info)

21. Juli – 24. August: Reclaim Power Tour – Energiekämpfe in Bewegung von der Lausitz und aus Freiburg per Rad zum Klimacamp im Rheinland (reclaimpowertour.org)

Pressemitteilung: Polizei auf Waldbesetzung – Aktionstage zu Beginn der Rodungssaison

Oktober, die Blätter färben sich rot, das Hüttendorf im besetzten Wald
färbt sich grün.
Am heutigen Donnerstag stürmte eine Hundertschaft Polizei in das
Hüttendorf und nahm die vorhandene Infrastruktur in Augenschein. Diese
Maßnahme werten die Besetzer_innen als räumungsvorbereitende Maßnahmen. Ab
dem 1. Oktober geht nämlich die Brut- und Setzzeit zu Ende und RWE darf
weiter roden lassen. Sie wollen an die Braunkohle, die in 500 Meter Tiefe
unter den Bäumen liegt.
Ab dem kommenden Samstag, vom 29. September bis zum 3. Oktober finden
allerdings erst einmal angekündigte Aktionstage im besetzten Wald statt.
Ungefähr 100 Menschen wollen sich zu Beginn der Rodungssaison versammeln,
um auf kreative, symbolische und direkte Weise die Bäume zu schützen.

Am 1. Oktober beginnt zudem die Kampagne "Hambacher Forst 180". Die
Waldbesetzer_innen suchen Gruppen für jeden der 180 Tage der
Rodungssaison, Gruppen,
die für einen oder für mehrere Tage in den Wald kommen und Aktionen gegen
die Rodung
der Bäume machen. Zum Auftakt dieser aktionistischen Monate werden die
Aktionstage
im Hambacher Forst für Wirbel sorgen.

"Dieser Wald ist der letzte Schutzwall für die Menschen in Buir und
Manheim", so
Sabine Witt von der Waldbesetzung. "Wir werden uns aktiv dagegenstellen,
dass RWE
diese Bäume fällen will und das Hüttendorf räumen will." ergänzt Jonas,
der mit ihr im Baumhaus lebt.
Sie erzählen davon, dass sie sich auf die nächsten Tage freuen, wenn
Aktivist_innen
aus ganz Europa in die Region kommen werden. Notfalls sind sie bereit eine
Räumung so schwer wie möglich zu machen. Susanne fasst zusammen, warum der
Widerstand so wichtig ist:
"Braunkohle ist ein Thema, das alle betrifft. Denn das rheinische
Braunkohletagebaugebiet ist der größte Einzelemmitent von Kohlendioxid des
ganzen
Kontinents - und der Klimawandel geht jeden etwas an!"
Renate Reinhart, eine direkte Anwohnerin des Tagebaus beschwert sich: „Es
ist unglaublich mit welcher Ignoranz der Staat  die Interessen der Bürger
und derjenigen die sich ernsthafte Gedanken um unsere Umwelt machen
übergeht. Erst werden alle politischen Partizipationsmöglichkeiten über
das Bergrecht verhindert, und wer sich dann direkt zur Wehr setzt wird mit
der kalten Hand des Staates verjagt!“

Peter Ingelfeld aus Buir, der die Besetzer_innen von Anfang an unterstützt
resümiert: „Für mich ist die Sache klar, es geht hier insbesondere um eine
Einschüchterung von Menschen die sich gegen den Abbau von Braunkohle
engagieren.  Hier zeigt der Staat ganz offen auf welcher Seite er steht,
in dem Konflikt zwischen RWE, die das Ziel der Kapitalvermehrung verfolgt,
und den Menschen die die mit Braunkohleabbau und Klimawandel einhergehende
Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen verhindern wollen.“

Liebe Grüße aus dem Wald und lasst euch nicht einschüchtern!

Robin Wood Aktion bei Wilmar – Raffinierte Zerstörung und Vertreibung

17.09.2012 In Brake an der Unterweser, kurz vor Bremerhaven, steht eine der modernsten Palmöl-Raffinerien der 
Welt. Aktivist_innen von Robin Wood protestierten an den Zufahrtsstraßen zu diesem Werk gegen die Urwaldzerstörung und 
Menschenrechtsverletzungen, die mit dem Plantagenanbau insbesondere in 
Indonesien einhergehen. Palmöl ist seit einigen Jahren aufgrund seines 
geringen Preises fester Bestandteil jedes zweiten Supermarktprodukts.


http://www.graswurzel.tv/p221.html

Aktionen an der Urananreicherungsanlage Gronau

Zwischen den letzten Vorbereitungen zum Klimacamp im Rheinlandkurz ein paar Infos, was die letzten Tage im nahegelegenen Gronau passiert ist. Unter anderem konnte ein Urantransport gestoppt werden.

siehe auch:

http://de.indymedia.org/2012/07/333166.shtml

https://linksunten.indymedia.org/de/node/64668

http://www.muensterschezeitung.de/lokales/steinfurt/Atomgegner-legen-Bahnstrecke-lahm;art1005,1720244

RWE und die “Rechte Dritter”

Gestern erkletterten Aktivist_innen das Vordach der Kundeninformationszentrale von RWE beim Kohlekraftwerk Niederaußem (Karriereziel: Größtes Braunkohlekraftwerk der Welt) um ein Transparent zu hissen für den Ausstieg aus Kohle und Atom und um auf die bevorstehenden Klimacamps aufmerksam zu machen. Eine nette, kleine Aktion, wenn auch nicht das spannendste was mensch sich vorstellen kann. Spannend allerdings ist die Reaktion von RWE darauf: Ihren Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gegen die 4 Aktivist_innen auf dem Dach begründeten sie laut Kölner Stadtanzeiger damit, dass sie zwar “für freie Meinungsäußerung” seien, aber wer “protestiere” müsse “die Eigentumsverhältnisse akzeptieren und die Rechte Dritter wahren”. Nach einer Runde Mitleid für RWE, wird mensch sich vielleicht fragen, wie RWE es denn selber hält mit der Wahrung von “Rechten Dritter” und den Eigentumsverhältnissen (insofern mensch es sich nicht so einfach machen will und einfach mit Proudhon sagt “Eigentum ist Diebstahl”, was zwar generell zutrifft und im Falle RWEs besonders, was aber schon mal im Einzelnen betrachtet werden sollte).

Fangen wir also an mit den Eigentumsverhältnissen: Wie hoffentlich bekannt ist, baggert RWE Kohle ab, in Gebieten wo dummerweise Dörfer drüber sind. Dörfer mit Häusern die dummerweise Menschen gehören (und was eigentlich wichtiger ist: Dass sogar Menschen darin wohnen, und von dem Land das abgebaggert wird leben, dort soziale Verbindungen haben und Erinnerungen, sodass die Selbstmordraten in Dörfern die umgesiedelt werden drastisch ansteigen). Da RWE aber besonders viel von Eigentum hält, wenn es um das eigene Eigentum geht, setzt sich RWE als Braunkohlelobby besonders dafür ein, dass die Gesetzgebung aus der Nazizeit über das Bergrecht, nicht geändert wird. Das Bergrecht gibt Konzernen wie RWE nämlich die Möglichkeit, aus dem Eigentum anderer Menschen einfach eigenes Eigentum zu machen, ohne dass Menschen sich dagegen rechtlich wehren könnten. Da wären wir dann auch schon bei den Rechten Dritter, die RWE ebenso dann besonders gut findet wenn es sich um die eigenen Rechte handelt, die nämlich darin bestehen die Rechte anderer Dritter zu übergehen.

Wenn diese anderen Dritten – aller rechtlichen Möglichkeiten beraubt – dann direkten Widerstand oder Protest ausüben, erinnert sich RWE wieder an die Rechte Dritter, weil es dann an die eigenen privilegierten Rechte geht.

Etwas abstrakter, global gesehen aber eigentlich noch relevanter, zerstört RWE massiv Eigentum über den Klimawandel. Und zwar ist RWE nicht ein Produzent des Klimawandels unter vielen anderen, sondern DER größte in Europa und einer der größten in der Welt. In vielen Teilen der Welt, besonders im globalen Süden, hat der Klimawandel schon heute so massive Auswirkungen, dass die Lebensressourcen von zig-Millionen Menschen zerstört werden, die daraufhin ihr “Eigentum” aufgeben müssen und sich auf die Flucht begeben müssen. Davon will RWE natürlich nichts wissen, weshalb sie in ihrem Umweltmanagment einen der profiliertesten Klimawandel-Leugner aus Deutschland haben: Prof. Vahrenholt.

Die Eisbären deren Höhlen und Lebensräume ihnen gerade wörtlich unterm Arsch wegschmelzen (dieses Jahr ist das erste Jahr überhaupt in dem das gesamte Eis in Grönland angeschmolzen wird, wie es gerade durch die Medien geht) kennen das Konstrukt “Eigentum” nicht. Deswegen zählen deren Lebensgrundlagen (genauso wie die von Menschen die aufgrund subsistenter Lebensweise ebenfalls keine Konstrukte wie Eigentum brauchen) nichts. Das alles zeigt schon dass das Rechtskonstrukt “Eigentum” nicht dazu da ist, die Lebensgrundlagen der Menschen, deren Häuser, oder Hütten, oder gar die Höhlen der Eisbären zu schützen, sondern stets eine rechtliche Durchsetzung der Zerstörung oder der Aneignung Ressourcen anderer ist. Wie bei den Häusern unter denen RWE weiter Kohle abbaggern will. Am Ende hat also Proudhon doch recht: Eigentum ist und bleibt Diebstahl!

Wenn nun also Prozesse anstehen gegen die Aktivist_innen wegen Hausfriedensbruch, könnte das für sie eine gute Möglichkeit sein, vor Gericht einmal darüber zu sprechen wie RWE es selber mit dem Eigentum “Dritter” hält und eine Öffentlichkeit darüber – und darüber was von Eigentum an sich zu halten ist – zu erzeugen.

Übernommen aus http://klimaschutzvonunten.blogsport.eu/

Einladung zum Vorbereitungstreffen für Aktionen gegen die Jahreshauptversammlung von RWE am 19.04.2012 in Grugahalle in Essen

RWE unplugged — dem Energieriesen den Stecker ziehen!

Anknüpfend an die erfolgreichen Proteste gegen die
Jahreshauptversammlung von RWE letztes Jahr möchte die Kampagne
„ausgeCO2hlt“ zu einem bewegungsübergreifenden Vorbereitungstreffen
einladen, um die Proteste dieses Jahr gemeinsam vorzubereiten und zu
koordinieren. Herzlich eingeladen sind Menschen aus der
Anti-AKW-Bewegung, der Klima- und Anti-Braunkohlebewegung sowie alle,
die sich für eine soziale, dezentrale und ökologische Energieversorgung
auf Basis der Erneuerbaren in Bürgerhand einsetzen wollen.
Den Rest des Eintrags lesen. »

Presse zur Energiekämpfe-Konferenz

Taz: Nach der Atomkraft ist vorm Kohletod

Neues Deutschland: Umkämpfte Energiezukunft

Telepolis: Von der Umweltbewegung zu den „Energiekämpfen“?